Thursday, 10 September 2015

Vintage Find: 1943 Sewing and Craft Magazine


Just bought this wonderful German sewing magazine from Ebay. It's from 1943, and it still has all the pattern sheets and instructions. I always am totally amazed about the fact that even during such a dreadful, terrible time like WW2, there seemed to be a need for beautiful things. Of course, many women made garments for themselves and for their family, so obviously they needed also patterns. 

Diese Tage habe ich dieses wundervolle deutsche Handarbeitsheft auf Ebay erstanden. Es ist von 1943 und kam mit kompletten Schnittbogen. Ich bin immer wieder sehr erstaunt über die Tatsache, dass selbst in den schrecklichen Jahren des zweiten Weltkriegs ein grosses Bedürfnis nach schönen Dingen bestand. Natürlich nähten viele Frauen die Kleider für sich und ihre Familien selbst, und so waren entsprechende Schnitte und Anleitungen natürlich gefragt.




By looking at the pages, you get very well aware of the war. Shortage of materials was a matter people had to deal with. 

Wenn man die Seiten anschaut wird man sich jedoch durchaus bewusst, das Krieg herrschte. Materialknappheit und Rationierung waren auch in diesem Bereich des Lebens präsent.


There are many patterns how to mend worn and damaged garments by replacing single pieces, how to make a new dress from two old ones, or how to make clothing from remainders.

Sehr viele Schnitte zeigten, wie man bei abgenützten Kleidungsstücken einzelne Partien ersetzen oder aus zwei defekten Kleidern oder Reststoffen ein neues anfertigen konnte.



There are blouse and dress patterns that require only little material.

Daneben weitere Modelle mit geringem Stoffverbrauch.



And these purses are woven from paper string. Leather was luxury.

Diese Taschen waren sogar aus Papierschnüren geflochten - Leder war Luxus.


Despite the colourful drawings, war and shortages are present on almost every page until today. As a historian, such magazines are important pieces that show the strong social and historical impact on fashion. (Soon after the war, skirt for example got very full, requiring lots of fabric.)

I appreciate that such items still can be found, as each and every design is beautiful.

Die bunten Illustrationen täuschen also keineswegs über den Krieg und die damit verbunden Rationierung hinweg. Die Historikerin in mir sieht darin also auch ein Stück Zeitgeschichte und den Einfluss, den Gesellschaft, Geschichte und "äussere Umstände" auf die Mode hatten. (Nach dem Krieg kamen dann ja die sehr vollen, materialfressenden Röcke in Mode.)

Ich schätze solche Funde aus der Alltagsgeschichte, und für mich als Näherin hat jedes Modell seine Reize.








Sunday, 23 August 2015

Harwood Steiger "Desert Race" Skirt


Some of you may know I have a soft spot not only for Mexican circle skirts, but generally for many things from the Southwest. I had the incredible chance to travel there many years ago, and I was deeply impressed by the landscape and the rich culture. I always, since I was a little girl, had a deep interest for Native American culture, and there was a time I spent what little money I had on silver and turquoise jewellery.

Einige Leserinnen unter Euch wissen bestimmt, dass ich nicht nur eine Schwäche für mexikanische Tellerröcke habe, sondern generell für Sachen aus dem Südwesten der USA. In jungen Jahren hatte ich das unglaubliche Glück, diese gegen bereisen zu können, und ich bin noch heute tief beeindruckt von den verschiedenen Landschaften und der kulturellen Vielfalt. Und seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich mich für die Ureinwohner Nordamerikas interessiert, und so habe ich mein spärliches Geld oft für den traditionellen Silber-Türkis-Schmuck der Navajos ausgegeben.

When I became a vintage sewer I was looking for Southwestern themed vintage fabrics some time ago, I came across the name and work of Harwood Steiger. However, I mostly found table cloths and runners. Or rather 60s and 70s skirts. I was sure there had to be material in dress making quality out there.

Als ich begann, Vintage für mich zu nähen,suchte ich nach einem mexikanisch oder vom Südwesten inspirierten Stoff. Schon bald stiess ich auf den Namen Harwood Steiger, über den ich in meinem vorigen Post berichtet habe. Doch meist fand ich nur Tischtücher, Läufer und Röcke aus den späten 60ern aus seinen Stoffen. Es müsste doch auch Stoff für ein Kleid geben!


                                     



Then I found by chance a wonderful dark red /maroon fabric printed with cacti and roadrunners - just what I was looking for! It was slightly over 3 yards, the colour would look great with my Southwestern jewelry, and it was - surprisingly affordable. I couldn't believe my luck! I was a bit disappointed as the print is dark blue, not back as I had hoped for (and as it was described in the listing). Still, it's a piece of art and I am very proud to own it.

Durch Zufall fand ich dann auf Etsy einen fantastischne dunkelroten Print mit Kakteen und Roadrunnern (das sind diese Vögel, die man oft auf Strassen rennen sieht). Genau nach meinem Geschmack! Das Stück war etwa 3 Yards lang. Die Farbe würde mit traditionellem Schmuck wunderschön aussehen. Und der Stoff war - erstaunlich erschwinglich. Ich konnte mein Glück zum fassen. Leider stellte sich der Druck als dunkelblau heraus, nicht schwarz wie erhofft (und wie vom Verkäufer beschrieben). Trotzdem, es ist ein kleines Kunstwerk und ich bin ganz stolz, dass ich das Material gefunden habe.

I first played around with several types of pleats. None seem to suit the rather wide border print. I didn't want the gorgeous design to disappear to much in the pleats. In the end I decided to make rather deep pleats, leaving the front part unpleated.

Einige Zeit spielte ich mit verschiedenen Arten von Falten herum. Keine Variante schien dem sehr grossen Motiv Rechnung zu tragen, und ich wollte nicht dass der fantastische Druck in den Falten zu sehr verschwindet. Zuletzt legte ich mutig eher tiefe, dafür wenige Falten und liess die vordere Partie glatt.
Roadrunner race!

It was our anniversary yesterday, and my husband had planned to go to a nice place for dinner. We know each other since 15 years and are married now 7 years, so he knows exactly that I love to wear something new and special for a special occasion. He had seen me fiddling around with the fabric and some pins shortly before midday, and he asked if I wanted to wear this skirt for dinner. I said, well, I thought I could finish it, but actually I was unsure. He encouraged me to go ahead (yes, sure, go and sew up this skirt quickly), and I actually was surprised I succeeded. Pinning all the pleats all over again, inserting the zipper, adding the waistband... Including preparing the kids and myself. In time.

Gestern war unser Hochzeitstag, und mein Mann hatte ein Abendessen an einem schönen Ort geplant. Wir kennen uns schon seit bald 15 Jahren und sind seit 7 verheiratet, deshalb weiss er sehr wohl dass es ein Tick von mir ist, dass ich für eine besondere Gelegenheit gerne etwas Neues, Spezielles trage. Kurz vor dem Mittag hatte er mich mit dem Stoff und Stecknadeln hantieren sehen, und er fragte mich, ob ich diesen Rock am Abend zu tragen gedenke. Naja, eigentlich schon, aber ich fand es würde sicher nicht mehr reichen. Er meinte, ich solle mich beeilen. Als ob sich auch ein simpler Rock eben so mal aus dem Ärmel schütteln lässt... Überraschenderweise schaffte ich es. Alle Falten nochmals berechnen und stecken, absteppen, Reissverschluss rein, Bund ran... Daneben noch Mittagessen kochen, die Kinder und mich vorbereiten. Rechtzeitig.



The food and the evening was wonderful, we had a beautiful flower wrath on the table my husband had organized (oh well, he's a romantic Italian...), we could sit outside and enjoy one of those mild late summer evenings. We forgot to take proper pictures, so we had to do so today.
I love to wear some of my turquoise and coral jewellery with this skirt. It suits the beautiful Southwestern theme of print. I even have a vintage and slightly broken roadrunner brooch.

Das Essen und der ganze Abend waren wunderbar, mein Mann hatte einen schönen Blumenkranz für den Tisch organisiert (ja, er ist ein romantischer Italiener...), wir konnten draussen sitzen und einen dieser milden spätsommerlichen Abende geniessen. Leider haben wir dann vergessen, richtige Bilder zu machen und mussten das heute nachholen.
Ich liebe es, einige Stücke meines Türkis-Schmuckes zu tragen. Diese passen hervorragend zur Thematik des Druckes. Ich habe sogar eine vintage Brosche mit einem Roadrunner, die zwar etwas defekt ist, aber immer noch tragbar.






You can see some of Harwood Steiger's amazing works here and here. Ot just look it up on Google.

Mehr Werke von Harwood Steiger kann man hier und hier sehen. Oder schaut auf Google.

Pattern: no pattern, simple pleated skirt
Fabric: mid-century printed cotton-blend fabric, artist print "Desert Race" by Harwood Steiger
Blouse: cheap off-the-rack cotton voile
Shoes: Remix, bought 2nd hand
Vintage Roadrunner Brooch: Ebay
Turquoise watch, rings, earrings: Native American sterling jewellery from my collection, various sellers
Turquoise & coral bracelets and necklaces: selfmade

Sunday, 9 August 2015

Black Fern Dress (aka "The Panic Dress")



Manchmal ist es vorteilhaft, wenn man Stoffe und Schnitte hortet sammelt. Erst vor wenigen Tagen hatte ich erfahren, dass wir an eine Gedenkfeier gehen würden. Von den nicht-hinduistischen Gästen wurde konventionell westlich dunkle Kleidung erwartet. Soweit, so gut. Ein Blick in meine Garderobe allerdings brachte mich zum Verzweifeln. Meine schwarzen Kleider waren entweder zu schwer (es waren wieder sehr hohe Temperaturen angesagt), zu elegant, zu durchsichtig, zu gross oder zu knapp... Bei den dunkelblauen Kleidern sah es noch elender aus. Panik Nr. 1...

Sometimes it's good to be a pattern and fabric hoarder collector. It was not until some days days in advance when we decided to attend to the remembrance services of a good friend's father. Non-Hindu guest were expected to wear dark clothes. So far so good. Very conventional. However, checking my wardrobe left me desperate. Most black dresses were to heavy, too smashing, to sheer, to big or a bit too snug... The choices for navy were not much better. Panic no. 1....

"Does she really think she can make this dress? Without instructions? Seriously?"

Dann näht die kluge Hausfrau sich eben rasch was Neues. Ich suchte in meinen Schnitten etwas aus den 1940ern. Voilà. Butterick 3817 von 1946. Wickelkleid, keine Köpfe, kein Reissverschluss. Ärmel optional. Keine Vergrösserung nötig für meinen etwas grösseren Hüftumfang. Und auf dem Umschlag stand "Schnell und Einfach zum Zuschneiden und Nähen". Perfekt. Leider stellte ich fest, dass die Nähanleitung dazu fehlte. Also doch nicht so perfekt, aber immerhin: kein Grund zur Panik.

Mir fiel dieser fantastische Viskose-Chaillis aus meinem Fundus ein, schwarz mit cremeweissen Farnwedeln. Ich hatte ihn gekauft, weil er mich an das Symbol der neuseeländischen Rugby-Mannschaft erinnert hatte.
Leider war der Stoff sehr stark fallend, unsinnig rutschig und dehnbar in alle Richtungen. Was zwar sicher mit einem entsprechenden Schnitt toll aussehen, aber blöd zu verarbeiten sein würde. Unter den gegebenen Umständen konnte ich allerdings nicht etwas anderes suchen. Ich hatte nur diesen einen passenden Stoff.

So let's make a dress. I flipped through my patterns and knew it had to be a 1940s style. One of the first that I found seemed to be perfect. 1940s. Voilà. Butterick 3817 from 1946. Wrap dress, so no buttons, no zipper. Sleeves optional. No upgrading needed for my wide hips. And it said "Quick and Easy to cut and sew" on the envelope. Perfect. However, the instruction sheet was missing. (I remember I was a bit upset as the pattern was not really cheap and I misread the description, so I was totally disappointed when it arrived without instructions.) OK, not so perfect, but I didn't have much time to fiddle away.

I remembered that fantastic rayon chaillis I bought last year. A black fabric with cream fern leaves printed on it. I had bought it because it reminded me somehow of the fern symbol worn by New Zealands rugby team. Very slinky and "drape-y", slippery like hell, but I had no other choice as I had no other suitable fabric. (Good excuse to buy more black fabrics...)


Also schnitt ich mal zu. Nun ja, nicht ganz so "einfach zum Zuschneiden", was nur am Stoff lag, der trotz Tonnen von Stecknadeln in alle Richtungen rutschte. Irgendwie schaffte ich es. Panik Nr. 3 befiel mich jedoch, als ich bei einer provisorischen Anprobe das Gefühl hatte, das Kleid sei zu eng. Mist. Half nichts, also weiter nähen und rausfinden.

So I cut the fabric. Well, not so easy to cut. It was the fabric's fault. I used tons of needles and still had to fight with the slippery material. In the end, I somehow managed it. But panic no. 3 attacked me when I pinned the fabric pieces and had the impression the dress was to small. Darn. I couldn't help but go ahead with the dress and find out.


Den Morgen nach dem Zuschnitt verbrachte ich nicht mit Nähen, sondern damit, meine erbrechende Tochter zu pflegen. Zur Sorge um das Kind gesellte sich das Gefühl, das mir langsam die Zeit davon lief. Ich sah mich schon in Nachtschicht an der Nähmaschine sitzen. Und steckte die Falten für einen weiteren Rock, den ich noch in Arbeit hatte.
Als ich dann endlich (nachts...) nähen konnte, kam ich relativ schnell und leicht vorwärts. Wie auf dem Umschlag angekündigt. Panik Nr. 4 - der Gürtel schien einfach nirgend wirklich hinzupassen und das Kleid liess sich vorne an der Taille nicht drapieren. Verflixt dass die Anleitung fehlte. Doch mit Hilfe ganz netter Damen aus einer Facebook Gruppe fanden wir dann heraus, dass ich mutig einen Schnitt machen musste und dann einen Teil in die gewünschten Falten legen kann. Mittlerweile habe ich auch eine gute Fee in den USA gefunden, die da gleiche Schnittmuster auch besitzt und mir freundlicherweise ihren Anleitungsbogen kopiert. Ist das nicht wunderbar?!

Die Ärmel waren speziell gearbeitet, nämlich oben auf der Schulter mit Knöpfen zu schliessen. (Was ich erst realisierte, als ich die benötigten Materialien auf dem Umschlag studierte.) Ich liess die Knöpfe jedoch weg, weil die Ärmel dadurch fast wie Schmetterlingsflügel wirkten.

The morning after I wanted to sew, but instead I had to look after my daughter who was sick. My sorrow was worsened by the feeling that time was running. I had a vision of me sitting at my sewing machine at 3 o'clock in the morning, doing nigh-shifts... In the meantime, I pinned another pleated skirt I had on my sewing table.
When I was finally able to sew at night, it was quite easy and quick (as promised by the envelope). Panic no. 4 - I realised that the drapes at the waistline and the placement of the belt were not as easy as ABC. It just didn't work. Darn I had no instructions. But with the help of some very kind ladies on a Facebook group we managed to sort this out. I even found a sewer that has them same pattern and is willing to share it. Hooray for vintage sewing ladies on Facebook!

The sleeves are set in "upside-down" with the seam on the shoulder, and closed with buttons. (I learnt this from reading the material list on the pattern envelope...) However I dropped the buttons as the sleeves really look like butterfly wings that way.

Panik Nr. 5... Die Erkenntnis, dass ich die Beläge am Hals falsch angenäht hatte. Wie dumm kann man sein? Also zu sehr später Stunde alles nochmals auftrennen. Irgendwie schaffte ich es nach unzähligen Versuchen auch die Falten vorne so zu drapieren dass sie einigermassen dem Bild auf dem Schnitt entsprachen. Und ausnahmsweise habe ich trotz meiner ohnehin schon eher geraden Schultern ganz dünne Schulterpolster dazu gemacht. Viele 40er Schnitte sehen mit Polstern einfach deutlich besser aus. Da muss man sein 80er Jahre Trauma überwinden. 
Den Saum fixierte ich ausnahmsweise von Hand, weil ein maschineller Saum auf Rayon immer wellt. 


Panic no. 5... Oh my, the neckline facings were sewn on the wrong way. How could that happen? So I had to unpick the seam lines late at night (yay for black fabric...). Somehow I managed after countless trails to get decent drapes at the waistline, matching more or less the drawing on the pattern envelope. I fixed the hem manually, as machine seams on rayon fabrics all to oft look uneven and "wavy". And despite my square shoulders I made very flat shoulder pads. Most 40s patterns look neater with pads - you just have to overcome you 80s trauma.



Resultat? Naja. Das Kleid ist für meine Massstäbe ganz ordentlich und tragbar, aber nicht wirklich herausragend. Bei einem Stoff dieser Qualität ist eine exakte Verarbeitung leider kaum möglich, aber die dunkle Farbe ist gnädig und schluckt viele kleine "Unschönheiten". 
Trotzdem war das leichte, fliessende Material sehr angenehm, und wenn schon der Anlass kein freudiger war, so wollte ich mich wenigstens wohl fühlen. 

And the result? Well... Maybe I would call it a wearable muslin according to my benchmark, but not outstanding. With a fabric of this kind an accurate sewing is almost impossible, but the dark colour is merciful and "absorbs" many small imperfections. Nonetheless the smooth, draping material is very comfortable, as well as the wrap style, and even though the event was not a happy one, I wanted to feel well.




Ich ergänzte ein Outfit mit einer meiner vielen schwarzen original 40er Häkeltaschen. Da der Anlass in einem Hindu-Tempel stattfand, verzichtete ich auf einen Hut. Die Koi-Brosche habe ich selbst angefertigt aus einem Anhänger aus geschnitzte Knochen. Dazu passen Perlen ganz gut.

I accomplished my outfit with one of my true 1940s crochet purses. As the even took place in a Hindu temple, I didn't put on a hat. I didn't want to be the one that was totally out of place. The koi brooch is made by me from a carved bone pendant.




This project counts as 4th contribution to my Vintage Pattern Pledge, using a pattern and a fabric from my stash.

Pattern: Butterick 3817, © 1946
Fabric: rayon challis, from Etsy
Shoes: inexpensive plateau sandals, from Zalando
Vintage purse: 1940s cordé crochet purse, bought on Etsy
Vintage lucite zipper pull: 1940s, from Ebay
Brooch: self-made from carved bone pendant
Pearl earrings: wedding gift from my husband
Pearl necklace: bought ages ago from my now retired jeweller





Monday, 3 August 2015

Flamingo Border Skirt



Recently someone told me that apparently I love skirts. Well, I love dresses too, but with two little ones separates are more comfortable and easier to care for than dresses. As I love flamingos and summer was exceptionally hot here in Switzerland, I decided to make one more skirt for my wardrobe and bought this lovely material. (Thus the skirt doesn't count for my pattern pledge as the fabric was not part of my stash and I didn't use a particular pattern.)

This project wasn't challenging at all, but the fabric is great. So I decided to show the skirt here on my blog just the same. You don't find many nice border prints today that are nor totally childish (mind you, I sometimes DO wear really childish stuff) or kitschy.
When I ordered it I thought I would make a very full skirt, but as I'm more into the 40s stuff currently, I decided to make it less full. So it's a "late 1940s full skirt". I even have enough fabric left to make a halter top for me later and a full skirt for my little girl as well - as we both adore flamingos!

Kürzlich sprach mich jemand darauf an, dass ich offensichtlich gerne Röcke trage. Nun, ich würde auch sehr gerne mehr Kleider tragen, aber mit zwei kleinen Kindern sind separate Stücke (und halt auch Hosen) bequemer und pflegeleichter. Da ich Flamingos sehr liebe und ich für den ausserordentlich heissen Sommer gerne noch einen Rock wollte, habe ich mir kurzerhand diesen Stoff gekauft. (Insofern zählt er nicht für meine Teilnahme am "Pattern Pledge", auch deshalb weil ich keinen eigentlichen Schnitt dafür benutzt habe.) 

Dieses Projekt war nicht wirklich anspruchsvoll, doch der Stoff ist wunderbar, denn heute findet man nicht mehr allzu oft Bordürenstoffe, die nicht gerade komplett kindisch sind (obwohl ich ja ab und zu gerne mal auch kindisch bin und Ausgefallenes mag) oder kitschig. Drum zeige ich Euch hier den Rock trotzdem. 
Als ich diesen Stoff bestellte, dachte ich zunächst an einen wirklich vollen Rock, aber da ich eher den Stil der 1940er Jahre bevorzuge, beschloss ich die Fülle etwas zu reduzieren. Ich habe sogar genug Stoff um für mich ein Halter-Top und einen Rock für meine Tochter zu nähen - denn auch sie liebt Flamingos!

I love this print, the sketchy style looks rather mid-century...

...and the quality is very nice, as usual with these fabrics.

A gathered or pleated fill skirt is easy to make. There are plenty of great tutorials online, and you don't need a pattern. Personally, I prefer pleats, as they look less bulky (important when you are not very slim...) and are easier to iron.

Ein geraffter oder in Falten gelegter wieder Rock ist etwas vom Einfachsten, das man sich nähen kann, und es gibt im Internet etliche tolle Anleitungen dazu (man braucht ja nicht mal ein Schnittmuster!). Persönlich bevorzuge ich Falten, weil sie weniger auftragen (Raffungen an der Taille sind leider unbarmherzig, wenn man nicht gerade sehr schlank ist...) und ausserdem leichter zu bügeln sind.
Flamingos in the Swiss Alps! (me and friends in Poschiavo during my holidays)

And I forgot my pink purse!

I was wearing this skirt for the first time on our holiday in the mountains. Believe me, there's nothing else that looks as misplaced as flamingos in the Swiss Alps. I got a lot of strange looks, but I totally enjoyed wearing the skirt. The mint and pink colours look fresh and breezy, and I was lucky I found just shortly before our holiday an off-the-rack peasant blouse in exactly the same colour (and on sale...).
I also made this pink knit top in a peasant style, it matches the colour of the flamingos perfectly and is very comfortable to wear. (The pattern for the top is designed by myself and has to be adjusted a bit yet.)

Den Rock trug ich zum ersten Mal im Urlaub, und glaubt mir, es gibt wohl nichts das mehr fehl am Platz wirkt als Flamingos in den Schweizer Alpen. Ich erntete etliche erstaunte Blicke, aber ich habe es sehr genossen, diesen tollen Print zu tragen. Er sieht sogar etwa vintagemässig aus. Das Mintgrün und die Pinknuancen wirken frisch und luftig, und ich konnte es kaum fassen, als ich kurz vor dem Urlaub im Ausverkauf eine Bluse in exakt dem gleichen Farbton fand.
Ich habe auch das sehr bequeme rosa Jersey-Top nach einem eigenen Schnitt genäht, der noch etwas angepasst werden muss.



Pattern: No pattern needed, simple pleated skirt
Fabric: Michael Miller Flamingo Border, bought at fabric.com (copyright fabric pictures)
Mint peasant top: off the rack rayon, bought on sale
Pink peasant top: me made from cotton knit
Red sandals: Remix (2nd hand)
Pink clogs: Moheda Toffeln from Sweden


Monday, 27 July 2015

Midsummer Holiday Wrap Dress


Summer is still in full swing here, and we suffered even more since my last post from the heatwave that seems to never end. Water is scarce now and there's danger of forest fires. We fortunately could spend our holiday in the mountains. We visited a friend of ours who is native from the Southeastern part of Switzerland, a small town named Poschiavo in the Italian speaking part of the Grisons (who is also a Swiss-German and Rhaeto-Romance speaking canton). We stayed in a small cabin in the mountains which is only used for the summer months. In winter, those houses are not accessible anymore due to snow. Also in summer, the road is not to everyones taste (and ability). They're single-lane, only partially paved, and the natives drive like maniacs (and so does my husband). There are a lot of hairpin turns, and on one side there's a steep slope, on the other rough rocks protruding into the road. This is nothing at all for the faint-hearted, or for people with weak nerves and fear of heights.

Der Sommer ist noch in vollem Gange hier, und wir leiden noch immer unter der nicht enden wollenden Hitze und der langanhaltenden Trockenheit, die vielerorts, selbst bei uns, zu Wasserknappheit und Waldbrandgefahr geführt hat. Wir sind soeben zurück aus den Ferien in den Bergen. Wir haben einen Freund im südöstlichsten Teil der Schweiz besucht, in der Nähe von Poschiavo, im italienischsprachigen Teil von Graubünden (einem Kanton wo man allerdings auch noch Schweizerdeutsch und vor allem Räto-Romanisch spricht). Wir wohnten in einer Hütte in den Bergen, die nur im Sommer benutzt wird. Im Winter sind diese Häuser wegen des Schnees unerreichbar. Auch in den Sommermonaten sind diese Strassen gewiss nicht nach jedermanns Geschmack (und Fahrkunst). Einspurig, oft nicht mal asphaltiert, und die Einheimischen fahren wie die Wilden (wie mein Göttergatte auch). Zahllose Haarnadelkurven, auf der einen Seite steil abfallende Hänge, auf der andern in die Strasse hineinragende Felsen. Das ist nichts für Zaghafte und Leute mit schwachen Nerven oder Höhenangst.



That's a nicer part of the road.


Traditionally, in late spring the farmers moved with their households and their livestock to those cabins to spend the warm summer months up there. Temperatures are much lower than down in the valley, the cattle could feed on the mountain meadows and produced more milk, people produced cheese for the winter months.

Traditionellerweise zogen die Bauern im späten Frühling mit ihren Haushalt und dem Vieh zu diesen Hütten, auf die Alp, um dort die Sommermonate zu verbringen. Die Temperaturen sind viel tiefer als unten im Tal, das Vieh konnte auf den Bergweiden grasen und produzierte mehr Milch, aus der Käse für den Winter gemacht wurde.

Our friend's cabin was a newer one that was built about 50 years ago for holiday only, but the concept was the same: temperatures in the valley can easily reach 30° Celsius and more, but in the mountains it's a kindly climate. There's not much convenience, solar electricity and cold water only, no fridge (more to that later), and for the shower we needed to heat the water with a stove. No TV. However, life is much slower up there. So you too slow down, and it's good to go back to a very simple life. You realise that food prepared with a wood-fired cooker is much tastier. Or is it the clean air up there?

"Unser" Häuschen war neuer und eigentlich für Ferien gebaut worden, doch das Konzept war das gleiche: die Temperaturen erreichen im Tal nicht selten 30° C und mehr, doch dort oben ist es angenehm. Es gibt nicht viel Komfort, nur Solarstrom und kaltes Wasser, kein Kühlschrank (dazu mehr später), und für die warme Dusche musste man zuerst mit Feuer den Boiler erhitzen. Kein Fernseher. Das Leben dort oben ist viel langsamer, ruhiger, und es tut gut mal ganz einfach zu leben. Man merkt sehr bald, dass Essen vom feuerbetriebenen Herd besser schmeckt. Oder liegt es bloss an der klaren Bergluft?

Lago Bianco on the Bernina Pass

We spent some wonderful days, the kids enjoyed it as much as we did. We sat outside in the cool evening air, reading until there was too little light, then we played games (in company of a good Gin and Tonic). As we had no fridge, we had no ice, but we stored the bottles in a well that was fed by fresh mountain water, so it was very cool. And it was so silent. No traffic noise, no planes (I'm living near Zurich airport...), only the rushing river down in the valley and the sound of the wind in the nearby wood.

Wir verbrachten wunderbare Tage, die Kinder genossen es ebenso wie wir. Abends sassen wir lesend draussen bis das Licht zu schlecht zum Lesen wurde, danach spielten wir mit unsern Freunden "Eile mit Weile" mit einem guten Gin Tonic. Wir hatten zwar keinen Kühlschrank für das Eis, aber die Flaschen lagerten wir im Brunnen vor dem Haus, der von kalten Bergwasser gespeist wird. Wir genossen die Stille. Kein Verkehrslärm, keine Flugzeuge (ich wohne in der Nähe des Flughafens...), nur das Rauschen des Flusses im Tal unten oder des Windes im nahegelegenen Wald.


Late afternoon sun

But what do you wear? Well, life is simple there, so you don't take your best dresses with you. I brought two skirts with me and some tops, chambray trousers I made especially for this trip (but I didn't wear them). Shortly before midsummer I made a dress, but never finished it because it was too hot and I was bored when I realised I had to undo part of the bodice for some minor adjustments. So I made an effort and finally finished it to take it with me.

Doch was trägt man so in den Bergen? Nun, einfach muss es sein, so nimmt man am besten nicht die besten Kleider mit. Röcke und Oberteile sind prima, ich hatte auch noch ein paar Chambray-Hosen genäht die ich dann doch nicht trug. Kurz vor Mittsommer hatte ich ein Kleid gemacht, das aber nicht ganz fertig geworden war, weil es zu heiss war und ich verärgert darüber war, dass ich das Oberteil für ein paar Anpassungen nochmals hätte auftrennen müssen. So machte ich es noch fertig und packte es ebenfalls ein.

I was very inspired by this pattern,  Simplicity 2158, too. It's a housedress, but who says I cannot wear a dress like that outside the house? (In my previous post I showed you a skirt I made after the same pattern.) I had a terrific true vintage 1940s seersucker fabric in my stash. Quite narrow, as usual, but very long. I was not sure if the fabric would be a good choice for the pattern, and it actually turned out to be not the best. The pattern requires gathers on the wrap front, and gathered seersucker looks bulky and not figure-friendly. So I made darts.
I didn't add any bias trimming along the edges, as the dress would really have looked like an apron....

My pattern was for a size 12 and maybe I enlarged to a bit too much, so there might be a bit too much fabric around the armholes and the bust, but as it is a summer dress, it offers much comfort like that and it was very easy to wear, even when we travelled back. Seersucker is a great fabric for garments you put in your suitcase, as they don't wrinkle easily.



Ich war sehr inspiriert von diesem Schnitt, Simplicity 2158. Eigentlich ist es ein Hauskleid, doch wer sagt denn, dass ich es nicht auch ausserhalb des Hauses tragen kann? (In meinem vorherigen Beitrag habe ih Euch einen Rock gezeigt, den ich nach eben diesem Schnitt gemacht hatte.) Ich hatte ausserdem diesen tollen Seersucker aus den 1940ern, wie immer etwas schmal, dafür in ausreichender Länge. Ich war nicht sicher ob der Stoff eine gute Wahl für den Schnitt sein würde, und tatsächlich war es nicht die beste. Der Schnitt verlangt Raffungen im vorderen gewickelten Rockteil, doch geraffter Seersucker sieht unförmig aus und nicht besonders figurfreundlich. So machte ich kurzerhand Abnäher draus.
Auf eine Einfassung aus Schrägband habe ich verzichtet, das Kleid hätte zu sehr wie eine Schürze ausgesehen.

Mein Schnitt kam in Grösse 12, und vermutlich habe ich ihn etwas zu sehr vergrössert, so dass die Oberweite ein klein wenig zu "blusig" ausfällt, was aber bei einem sommerlichen Kleid nicht weiter tragisch ist. Das Kleid ist sehr bequem, auch zum Reisen. Seersucker ist ausserdem praktisch für Kleidungsstücke, die in den Koffer gepackt werden, da er nicht stark knittert.
Wie alle Wickelkleider ist es bequem zu tragen und praktischerweise in der Weite etwas variabel (gut wenn man in den Ferien etwas zunimmt...) 


This is my "Midsummer Dress", as it actually was made at that time of year, and as the colors ar pretty much the same as the colourful Scandinavian houses I had seen on a travel I made many years ago.

On some pictures I'm standing in front of a "grotto". These are very old buildings made from stone. The thick walls keep milk and cheese cool - and that's how they are still used. Sorry for the bad quality of some pictures, they were token with my husband's phone...


Warning: wrap dresses are NOT recommended for swinging...


One of our wonderful native friends, expert in local cuisine. She prepared mostly all our food.

Ich nenne diese Kleid mein Mittsommer-Kleid, da es eigentlich um die Zeit entstanden ist, und weil mich die Farben ganz stark an die bunt gestrichenen Holzhäuser in Skandinavien erinnert, wie ich sie in jüngeren Jahren auf einer Reise gesehen hatte. 

Auf einigen Bildern stehe ich vor einem "crot", wie das im Dialekt heisst, auf Italienisch "Grotto". Es handelt sich dabei um sehr alte Kühlgebäude aus meterdicken Trockensteinmauern. Darin bewahrte man in den Sommermonaten Milch und Käse auf, und noch heute werden sie für die Lagerung von Lebensmitteln benutzt. Die Photos sind teilweise sehr schlecht, da sie mit dem Handy meines Mannes gemacht wurden...


This project counts as 3rd contribution to my Vintage Pattern Pledge, using a pattern and a fabric from my stash.





Pattern: Simplicity 2158, 1940s, bought from Etsy
Fabric: Vintage printed seersucker fabric, from my stash (bought on Etsy)
Ear studs: Vintage style carved roses from Charcoal Design on Etsy
Brooch: Vintage sweetheart pin, embellished with a red faceted Czech glass heart by me
Shoes: Remix





Saturday, 11 July 2015

It's Summer!


The past two weeks we had incredibly high temperatures in Switzerland. I don't remember such  heatwave. It's not only hot, it's also humid. It was usually around 35° C or 95° F. And mind you, people normally have no air condition in their homes, as it is that hot by way of exception. At least we can't complain about bad weather and a rainy summer so far.

Die vergangenen zwei Wochen hatten enorm hohe Temperaturen in der Schweiz. Ich erinnere mich nicht an eine solche Hitzewelle. Es war fats immer um die 35° C, und normalerweise haben wir keine Klimaanlagen in Wohnhäusern. Zu allem Übel war es ja auch schwül. Naja, es soll sich niemand über einen miserablen Sommer beklagen...

Yes, it's summer indeed - silly me, as usual... :-)
But what do you wear? Summer is about bright colours, flowers and fruits, lightweight cotton fabrics. Scouring my wardrobe for something to wear, I suddenly remembered a fabric I once bought - 15 years ago. I originally had planned to make a tablecloth, and I also had a coordinate fabric to make placemats. I found the fabric. As - you are right - I never made that tablecloth nor the matching placemats. Sometimes it's good to be a fabric hoarder.

Doch was anziehen? Der Sommer verlangt geradezu nach fröhlichen Farben, Blumen und Früchten, leichten Baumwollstoffen. Beim Durchkämmen meines Schrankes fiel mir plötzlich ein Stoff ein, den ich vor gut 15 Jahren al gekauft hatte, um Tischwäsche zu nähen. Ich fand den Stoff. Denn - richtig - ich hatte es nie geschafft, die Tischdecke und die passenden Sets dazu zu nähen. Manchmal ist es aber doch gut, Stoffhorterin zu sein.

The material is not at all what you expect from a tablecloth, not quite medium weight cotton, densely woven, printed with sky blue stripes, apricots and cherries.

Das Material ist zwar nicht so wirklich was man von Tischwäsche erwartet, eher leicht, dafür dicht gewoben, bedruckt mit himmelblauen Streifen, Aprikosen und Kirschen.


I already used this pattern - Simplicity 2158 - for a dress (not quite finished yet) and a wrap skirt (will blog about it later). I love the rather plain back skirt that has the 40s A-line, but the gathered front that adds some width. As I wanted to have a skirt with  button placket, and as I didn't have quite enough material (remember? it was intended to make placements, not a skirt...), I altered the pattern. As I don't like gathers on skirts too much, I made some small pleats.

Als Schnitt nahm ich Simplicity 2158 aus den 40ern, den ich bereits schon für ein (noch nicht ganz fertiges) Kleid und einen Wickelrock verwendet habe, über den ich später noch berichten werde. Ich mag den eher schlichten, a-förmigen Rückenteil des Rockes und die gefältelte Vorderseite, die mehr Weite verschafft. Zudem wollte ich eine Knopfleiste. Weil ich ohnehin nicht genug Stoff hatte (Ihr erinnert Euch, Tischsets, kein Rock...), musste ich den Schnitt erheblich ändern. Zudem mag ich Falten lieber als Einkräuselungen.


I had to patch the material for the button placket and the waist band - there was not enough material. But you really have to look extremely hard to see the seams where the pieces meet. It was a rather quick project and I'm more or less pleased with it. It's a really breezy skirt.

Für die Knopfleiste und den Bund musste ich den Stoff zusammensetzen. Doch man muss echt gut schauen, um das zu sehen. Alles in allem ein eher unspektakuläres und schnelles Projekt, das mich ordentlich zufriedenstellt. Ein schön luftiger Rock, genau was ich wollte.


In the end I chose blue buttons, as I had these rather big vintage beauties in my stash. I'm totally in love with them!

Nach einigen Überlegungen entschied ich mich für diese eher grossen Vintage-Knöpfe in Himmelblau aus meinem Fundus. Ich bin total verliebt in sie, sie passen farblich perfekt!


It was a hot day again today. Not quite as hot as the first half of the week, but still... But it was slightly windy, so the heat was bearable. However, my hair looks fuzzy because of the wind, and the skirt is full of creases (I was sitting in the car for half an hour...) so don't look too closely.

Heute war es wieder sehr heiss, zum Glück aber wehte immer ein wenig ein lauer Wind... Das machte die Hitze erträglicher, doch dafür war mein Haar wieder total wirr und fusselig. Der Rock hätte auch noch gebügelt werden sollen, aber ich war noch einkaufen und sass eine halbe Stunde im Auto...









Somehow the skirt makes me feel like cooking jams. Apricots or cherries?

Irgendwie macht der Rock Lust auf Marmelade-Kochen. Aprikose oder Kirsche?

This project counts as 2nd contribution to my Vintage Pattern Pledge, using a pattern and a fabric from my stash.



Pattern: Simplicity 2158
Fabric: "Modern" Spanish cotton print from around the year 2000 from my stash
Buttons: Vintage from the 1940s (Etsy)
Peasant short: selfmade, last year
Shoes: Swedish clogs, Moheda Toffeln Topsy red
Plumeria hair accessories: Ebay
Plumeria ear clips: from a Spanish artist
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